Jazmines en Lídice

Regie: Rubén Sierra Salles

Drehbuch: Karin Valecillos

Meche kann die Abwesenheit ihres ermordeten Sohnes Raúl nicht verwinden; sein Zimmer lässt sie unberührt. Ihre Töchter Dayana und Anabel versuchen, sie davon zu überzeugen, Lídice, das Viertel, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat, zu verlassen. Unter dem Vorwand von Dayanas Geburtstag kommt die Familie zusammen. Das Wiedersehen wird schmerzhaft, inmitten von Kränkungen und offenen Wunden, unter dem ohnmächtigen Blick von jemandem, der sich für den Schmerz der Zurückgebliebenen verantwortlich fühlt.
Der einfühlsame, mit langsamer Kameraführung gedrehte Film ist 54 Müttern gewidmet, die ihre Geschichten im Rahmen des Friedensprojektes „Insideout“ der Fundación Esperanza Venezuela erzählten, das über Kunst Frieden ins Land bringen will.

Venezuela/Mexico 2019

70 min

OmeU

Besetzung: Patrizia Fusco, Rossana Hernández, Indira Jimenez, Tatiana Mabo, Gladys Prince

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