Gespräch im Kinosaal

Mit Luis und Andrés Rodríguez

„Wie viel kann und muss Kultur in der heutigen Zeit leisten? Über die Rolle des Filmemachers in politisch ‚komplexen‘ Zeiten“

Luis und Andrés Rodríguez drehten nach dem völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela am 3. Januar 2026 den Kurzspielfilm Memoria de una herida.

Was brachte Luis und Andrés Rodríguez dazu, diesen Film in diesem Format, zwischen Spiel- und Dokumentarfilm changierend, zu drehen? Inwieweit veränderten die Dreharbeiten im direkten Austausch mit den Menschen vor Ort ihre Wahrnehmung der Ereignisse vom 3. Januar? 

Samstag, 18.4., 17 Uhr im Filmforum Höchst
Anmeldung: venezuela-im-film@email.de

Memoria de una herida
Venezuela 2026, 16 min., OmU
- Weltpremiere

Eine Mutter sucht mit ihrem Kind den Ort ihrer Kindheit auf, dort, wo die Großeltern des Kindes lebten. Es handelt sich um eine beliebte Wohnsiedlung in der Nähe von Caracas, die gerade aufgebaut wird, nachdem sie von den Streitkräften der US-Armee bombardiert wurde. 

Die Geschichte von der Trauer um den Verlust der Großeltern wird von Stimmen der Opfer im Off und Szenen der Zerstörung begleitet. 

Darsteller*innen: Margaret Sosa, Zac Andrade Sosa, Zolangel Morales
Testimonios: María Elena Carreño, Robinson Domínguez, Mabet Mago und Delfina García
Casting: Jerico Montilla
Originalmusik: Andrés Levell
Sound Design: Jairo Burgos