Der Dokumentarfilm erzählt den Entstehungsmythos der universellen Liebe, der von Generation zu Generation unter den Pemones weitergetragen wird. Dem Mythos nach verlieben sich ein Mädchen der Macuxi und ein Junge der Taurepan ineinander.
Der Schamane ist indes gegen eine Verbindung, so dass die Liebenden fliehen, um zusammenbleiben zu können.
Im Kontext dieses Mythos’ wird die Geschichte der „Entführung“ des Kueka-Steins erzählt, den die Pemones die “Großmutter” nennen.
Aus Unwissenheit wurde die “Abuela” von Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld, deutscher Künstler und Weltenfahrer, in den 1990er Jahren in Kollaboration mit den örtlichen Behörden von der Seite des Abuelo, des Großvaters, herausgerissen und für ein internationales Friedensprojekt nach Berlin gebracht, ohne die Eigentümer des Steins, die Pemones, konsultiert zu haben.
Hier kommen sie nun zu Wort, in ihrer Sprache und mit ihrer Geschichte!
Filmpatenschaft: Instituto Cervantes, Frankfurt am Main
* Weitere Aufführung: Samstag, 18.4., Achteinhalb Kino, Saarbrücken, mit der Universität Saarland
María de los Ángeles Peña Fonseca, geboren am 28.05.1979 in Aragua (Venezuela), ist Dokumentarfilmerin, Aktivistin und Verfechterin der Rechte indigener Völker, deren Leben und Werk eng mit den Kämpfen der indigenen Völker Venezuelas verflochten sind.
In mehr als zwei Jahrzehnten hat sie den Widerstand der Pemónes dokumentiert, darunter den symbolträchtigen Kampf um die Rückgewinnung von der Abuela Kueka.
Als Gründerin von Tejidos de Dignidad wurde ihre Arbeit mit dem Aquiles-Nazoa-Preis 2020 gewürdigt.
Drehbuch: María de los Ángeles Peña Fonseca und Dayana Gauthier
Mitwirkende: Abuela Silvia Díaz, Abuelo Mario Díaz, Abuelo Emiliano Benavides u.v.m.
